


Premiere über die Langdistanz
Mein Debüt über 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,2 km Lauf in Roth
Ende des Jahres 2005 stand bereits mein Name auf der Starterliste für einer der schönsten Langdistanzen – der Quelle Challenge Roth. Das war mein großes Ziel für das Jahr 2006.
Nun war es endlich soweit...
“Die Triathlon-Traumfabrik”,
“Deutschlands Triathlon-Festspiele”,
“Best old Race”, “Triathlon in Roth ist wie Tennis in Wimbelton”
... Das sind ein paar Prädikate für Roth von den Medien. Und ich muss sagen, davon ist kein Wort gelogen. Roth ist geil, einfach nur geil! Alle Schmerzen sind schon vergessen, obwohl diese speziell beim Laufen sehr groß waren. Psychische Schmerzen, gar nicht mal physische Schmerzen. Der Kopf wollte einfach nicht mehr. Obwohl der Körper nach 180 km Radfahren und zuvor 3,8 km Schwimmen noch über ein paar Energiereserven verfügt, müssen diese erstmal vom Kopf freigesetzt werden. Und das ist gar nicht so leicht wenn man noch einen Marathon in voller Hitze laufen muss!
Aber man weiß von welch’ Glücksgefühlen und Freuden man im Ziel überschüttet wird.
Das macht den Kampf gegen Dich selbst erträglich. Mit einer Endzeit von 10:44:16 Std. war ich mehr als glücklich. Das Schwimmen lief überraschend gut und ich konnte nach 1:02:07 Std. den warmen Main-Donau-Kanal verlassen. Bei herrlichem Radwetter genoss ich die 180 km Radstrecke mit einer Zeit von 5:36:00 Std. Das Highlight war der berühmte Solarer Berg, wo man von der Masse der Zuschauer “hochgetragen” wir. Den abschließenden Marathon bewältigte ich in 4:01:22 Std. “Nie wieder. Nie wieder tue ich mir solche Qualen an”. Das waren meine Gedanken während des Marathons. Heute, nach circa gerade mal 36 Stunden nach Zieleinlauf, denke ich schon wieder anders!


